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Drei Mitglieder der Niedernberger Kirchenverwaltung stellten sich bei der vergangenen Kirchenverwaltungswahl nicht mehr zur Wahl. Diese wurde im Gottesdienst am vergangenen Sonntag von Pfr. Haas verabschiedet und ihnen für ihr jahrelanges Engagement gedankt.

"Nicht die Welt macht diese Menschen, sondern die Menschen machen diese Welt!" Elfriede Hablé – Mit jedem Menschen, der sich für andere Menschen einsetzt, wird die Welt ein bisschen schöner. Zwei dieser Menschen durften wir am Mittwoch in der Spätlese begrüßen. Karl-Heinz Maas und Norbert Hildebrandt engagieren sich seit vielen Wochen intensiv in den Kursen für Senioren am Handy und Tablet. Sehr gern haben wir dann natürlich die Idee von Karl-Heinz Maas aufgegriffen, in der Spätlese einmal zu zeigen, wie vielfältig das Internet nutzbar ist. Alle Senioren haben schon Begriffe des heute alltäglichen Lebens gehört, wie z. B. Homepage, online, Internet-Banking usw. Manche nutzen auch Smartphone und Computer, aber andere Besucher haben keine oder nur eine sehr abstrakte Vorstellung von dem, was das wirklich ist.

„Leben ist nicht genug,“ sagte der Schmetterling… „Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu…“ Hans Christian Andersen – Ein Vortrag, wie er farbenprächtiger nicht sein könnte, wurde uns am Mittwoch geschenkt. Frau Eveline Ehmann aus Großwallstadt, fotografiert mit Leidenschaft und viel Geduld seit Jahren Schmetterlinge und verfügt über einen umfassenden Wissensschatz zu den schönen Flatterern.

Insekten - wichtige Helfer im Garten – In unserem Themeregal haben wir für Sie und Euchviel Wissenswertes rund um die kleinen Nützlinge,über weitere Gartenbewohner und eine naturnaheGartengestaltung zusammengestellt.

Liebe Niedernberger, so wie ich Euch kenne und über 30 Jahre erlebt habe, seid Ihr stolz auf Eure Pfarrkirche, die schon seit über 550 Jahren ein Schmuckstück und der Mittelpunkt unserer Pfarrei ist.

"Nichts hohes erreicht der Künstler, der nicht an sich selber zweifelt." Leonardo da Vinci – Die Spätlese-Woche fing diesmal schon am Sonntag an. Wie jedes Jahr nahm Lyn mit den Spätlese-Besuchern an der Seniorensitzung des NCV im Pfarrheim teil. Mit Prinzenpaar und Gefolge, Tanzgruppen und Büttenreden, verbrachte die Gruppe einen lustigen Nachmittag, der allen Muskelkater im Bauch einbrachte, weil so viel gelacht wurde.

Über 150 neue Medien in unserer Bücherei –

heißt das Motto der diesjährigen Caritas-Frühjahrssammlung, die vom 18. bis 24. März stattfindet.

Bald ist wieder Ostern.In unserer Bücherei findet Ihr schonjetzt

Um Lebenslinien ging es am Mittwoch in der Spätlese. Ingrid Ball leitete einen Nachmittag an, bei dem jeder Besucher sich über sich selbst und sein bisheriges Leben Gedanken machen sollte. Auf ein großes weißes Blatt wurde anhand einer eingetragenen Linie graphisch dargestellt, wie man bestimmte Bereiche in seinem Leben erlebt und empfunden hat. Die Linien wurden von den Besuchern selbst zu den von Ingrid Ball vorgegebenen Themen wie: Urlaube, Schule, Beruf, Ruhestand, Geburten und Todesfälle eingezeichnet. Letztlich ergaben sich Bilder, die fast einem EKG glichen – sehr passend – der Herzschlag des Lebens. Auch wenn es nicht einfach ist, auch an traurige Zeiten des Lebens zu denken, so sind traurige Zeiten doch auch immer Bestandteil eines Lebens. Ebenso wir die frohen Zeiten, die man an den nach hoch oben ausschlagenden Kurven erkennen konnte.

„Des Lebens dringendste Frage ist: Was tust du für andere?“ Martin Luther King – Etwas für andere tun, kann jeder von uns! Egal wie alt und egal, ob gesundheitlich eingeschränkt oder topfit. Es liegt an der Einstellung, ob wir etwas für andere tun wollen. Es liegt daran, ob wir sehen wollen, wo Hilfe nötig ist und ob wir es im Blick haben, wie wir uns einbringen können. Dafür muss man aber auch Zeiten des „In sich Gehens“ zulassen und sich nicht ständig durch unwichtige Äußerlichkeiten ablenken lassen. Schwester Damaris mahnte am Aschermittwoch in der Spätlese diese Zeiten an. Die Fastenzeit ist eine gute Möglichkeit für einen Neubeginn. Täglich 10 Minuten zur Ruhe kommen und die Beziehung zu Gott erneuern, das war eine Bitte von Schwester Damaris. Damit klärt sich der Blick auf sich selbst und auch der Blick auf die Mitmenschen. Man wird sehend, hörend und fühlend und ist so für das große Osterfest gut vorbereitet. Liebe Schwester Damaris, Deine Worte haben uns berührt und inspiriert! Herzlichen Dank für den schönen Gottesdienst zu Aschermittwoch!

"Es gibt eine Not, die eng und kleinlich macht, und eine andere, die groß und stark macht. Die Entscheidung liegt beim Einzelmenschen!" Otto Heuschele – Geschichten von früher hörten wir am Mittwoch in der Spätlese. Herr und Frau Kayling, aus Aschaffenburg, waren zu Gast und schenkten uns ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Herr Kayling, der auch Buchautor ist, las Geschichten aus seiner Kindheit. Wir hörten, wie er sich aus einem Einmachglas ein Aquarium bastelte, wie er vom Lehrer den Hosenboden stramm gezogen bekam, weil er das Wort "Mäuschen" nicht richtig lesen konnte und wie er, der sich in eine Kapitänsrolle geträumt hatte, von der Großmutter zum Unkraut jäten verpflichtet wurde. Er erzählte von seiner ersten großen Liebe, einem schwarzhaarigen Mädchen im Kindergarten, von der er den Namen niemals erfahren hatte und von dem geheimnisvollen Büro seines Großvaters, in dem er sich sehr für die Schreibmaschine begeisterte. All diese Geschichten waren liebevoll ausgeschmückt und man sah an den Gesichtern der Besucher, dass viele sich auch an ihre Kindheit erinnerten und dass Parallelen erkannt wurden. Schulspeisung, Care-Pakete, ein Groschen für ein Eis, nichts war den Besuchern unbekannt. Frau Kayling rundete die Lesung mit Gitarrenstücken ab, die sie hingebungsvoll in den Lesepausen auf ihrem Instrument zupfte. Zum Ende des Nachmittags zeigte Frau Kayling, dass sie auch ein großes Repertoire an Liedern zum Mitsingen beherrscht. Dieses Angebot erfreute die Senioren sehr und sie ließen sich nicht lange bitten und stimmten in die Melodien ein. Unsere Hilde Werner unterstütze die Gitarrenmusik spontan mit ihrer Mundharmonika. Es hätte ewig so weitergehen können, Geschichte, Musik, Geschichte, Musik - aber leider war irgendwann der Nachmittag zu Ende.

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