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Es war eine große Runde von 50 teilnehmenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich im Mai auf dem Volkersberg/Rhön einfand, um gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. Das Programm war auf Familien mit jugendlichen Kindern ausgelegt und wurde durch Referentinnen der Jugendbildungsstätte ausgestaltet. Im Mittelpunkt stand das Erspüren der eigenen Möglichkeiten und Grenzen.

Die einen erstiegen dazu den Hochseilgarten. Die anderen wurden kreativ oder begaben sich auf eine Impulswanderung. Immer ging es darum körperlich, phantasievoll oder gedanklich über den gewohnten Rahmen hinaus zu gehen. Dabei entdeckten alle, dass es zusammen immer noch mal besser geht: Im Hochseilgarten hatte jeder seinen „Schutzengel“ dabei. Im kreativen Gipsbasteln ging es nicht ohne die Hilfe der Nachbarin. Der Bumerang flog erst unter fachkundiger Anleitung zurück zum Werfer. Es sind Erfahrungen, die für sich genommen kleine Anekdoten sind. Für die Teilnehmenden aber durchbrechen sie die Alltagsroutinen und legen den Blick frei auf eigene Talente und freundschaftliche Verbundenheit.

Neben diesen Gemeinschaftserfahrungen wurde auch ein Akzent auf das Familienleben gelegt. Jede Familie gestaltete ein eigenes Puzzleteil zur gemeinsamen Vision des Familienlebens. Die kreativen Ergebnisse passten 1 : 1 aneinander und ergaben so eine Kollage von buntem Familienleben, die auch in einem Gottesdienst gewürdigt wurde. Am Ende lag das Gefühl, in der Gruppe weit mehr als nur ein Wochenende verbracht zu haben. Wenn ich könnte, wie ich wollte, … würde ich wieder mitfahren.

 Joachim Schmitt

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