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bibellesenAnregungen zum täglichen

Bibellesen

in Zeiten ohne Gottesdienst


Im Moment ist kein Gottesdienstbesuch möglich. Um Ihnen aber trotzdem eine Möglichkeit zur Besinnung und zum Beten zu geben, stellen wir Ihnen für jeden Tag das Tagesevangelium mit zwei Fragen zur persönlichen Beschäftigung mit dem Wort Gottes zur Verfügung.

Solch eine bewusste Zeit mit Gott könnte folgendermaßen aussehen:

  • Sammeln: Kerze anzünden; bewusst die Bibel aufschlagen bzw. den Text in die Hand nehmen; ein Gebet sprechen; den Text langsam und aufmerksam lesen; einen Moment Stille halten,um auf das zu lauschen, was ich gelesen habe
  • Begegnen: den Text und seine Besonderheiten möglichst genau mit Hilfe der 1. Frage wahrnehmen; den Text mit Hilfe der 2. Frage in Beziehung zu meinem Leben setzen
  • Weitergehen: die Lesung mit einem Gebet beschließen; noch etwas in der Stille verweilen; dann achtsam in den Tag/Alltag gehe

Gebet zu Beginn

Herr Jesus Christus! Du hast damals deinen Jüngern die Schrift erschlossen und ihnen die Augen geöffnet für deine Herrlichkeit. Sprich jetzt auch zu mir durch das Wort Deiner Wahrheit und die Liebe, dem ich in der Heiligen Schrift begegne und in dem Du selbst geheimnisvoll zugegen bist. Gib mir die Gnade des Heiligen Geistes, damit ich aus Deinem Wort erkenne, wer du bist und was Du von mir willst. Und gib mir den Mut und die Kraft, das Erkannte freudig zu vollbringen. Amen

Gebet am Ende

Herr Jesus Christus! Du bist das Licht der Welt und Du willst, dass ich selbst Licht werde für andere. Gib, das ich Deinen Namen verherrliche und allen, denen ich begegne, das Licht Deiner Wahrheit bringe. Lass in der Kraft Deines Wortes mein Leben zum Wort Deiner Liebe werden, zur Botschaft Deiner Freude. Amen.

 

Mittwoch, 15.04.2020

Joh, 20, 11-18

Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte.

Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben. Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen. Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.

 

1. Frage:

Jesus wird in einem Garten begraben. Maria Magdalena hält den Auferstandenen für einen Gärtner. Spielt der Evangelist auf das Paradies an? Was könnte das für den Text hier bedeuten?

2. Frage:

Versetzen Sie sich in die Perspektive der Maria Magdalena. Was bewegt Sie dabei?

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