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bibellesenAnregungen zum täglichen

Bibellesen

in Zeiten ohne Gottesdienst


Im Moment ist kein Gottesdienstbesuch möglich. Um Ihnen aber trotzdem eine Möglichkeit zur Besinnung und zum Beten zu geben, stellen wir Ihnen für jeden Tag das Tagesevangelium mit zwei Fragen zur persönlichen Beschäftigung mit dem Wort Gottes zur Verfügung.

Solch eine bewusste Zeit mit Gott könnte folgendermaßen aussehen:

  • Sammeln: Kerze anzünden; bewusst die Bibel aufschlagen bzw. den Text in die Hand nehmen; ein Gebet sprechen; den Text langsam und aufmerksam lesen; einen Moment Stille halten,um auf das zu lauschen, was ich gelesen habe
  • Begegnen: den Text und seine Besonderheiten möglichst genau mit Hilfe der 1. Frage wahrnehmen; den Text mit Hilfe der 2. Frage in Beziehung zu meinem Leben setzen
  • Weitergehen: die Lesung mit einem Gebet beschließen; noch etwas in der Stille verweilen; dann achtsam in den Tag/Alltag gehe

Gebet zu Beginn

Herr Jesus Christus! Du hast damals deinen Jüngern die Schrift erschlossen und ihnen die Augen geöffnet für deine Herrlichkeit. Sprich jetzt auch zu mir durch das Wort Deiner Wahrheit und die Liebe, dem ich in der Heiligen Schrift begegne und in dem Du selbst geheimnisvoll zugegen bist. Gib mir die Gnade des Heiligen Geistes, damit ich aus Deinem Wort erkenne, wer du bist und was Du von mir willst. Und gib mir den Mut und die Kraft, das Erkannte freudig zu vollbringen. Amen

Gebet am Ende

Herr Jesus Christus! Du bist das Licht der Welt und Du willst, dass ich selbst Licht werde für andere. Gib, das ich Deinen Namen verherrliche und allen, denen ich begegne, das Licht Deiner Wahrheit bringe. Lass in der Kraft Deines Wortes mein Leben zum Wort Deiner Liebe werden, zur Botschaft Deiner Freude. Amen.

 

Dienstag, 07.04.2020

Joh 13, 21-33, 36-38

Nach diesen Worten wurde Jesus im Geiste erschüttert und bezeugte: Amen, amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Die Jünger blickten sich ratlos an, weil sie nicht wussten, wen er meinte.

Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte. Simon Petrus nickte ihm zu, er solle fragen, von wem Jesus spreche. Da lehnte sich dieser zurück an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist es? Jesus antwortete: Der ist es, dem ich den Bissen Brot, den ich eintauche, geben werde. Dann tauchte er das Brot ein, nahm es und gab es Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tue bald! Aber keiner der Anwesenden verstand, warum er ihm das sagte. Weil Judas die Kasse hatte, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir zum Fest brauchen! oder Jesus trage ihm auf, den Armen etwas zu geben. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, ging er sofort hinaus. Es war aber Nacht.

Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ihr werdet mich suchen, und was ich den Juden gesagt habe, sage ich jetzt auch euch: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen.

Simon Petrus fragte ihn: Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen. Petrus sagte zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich hingeben. Jesus entgegnete: Du willst für mich dein Leben hingeben? Amen, amen, ich sage dir: Noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.

 

1. Frage:

Jesus bereitete die Jünger auf seinen Tod und seine Auferstehung vor. Wie deutet er seine Passion?

2. Frage:

Die Jünger stellen mehrfach Fragen. Welche Fragen würden Sie Jesus stellen?

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